Foren zum Thema EVANGELIUM

Donnerstag, 15.00 – 16.00 Uhr

Alle Foren sind in max. 45 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Das BVG-Ticket ist im Kongresspreis enthalten.

DAS VERSTÄNDNIS DES EVANGELIUMS

„Das Reich Gottes ist nahe.“ Das predigt Jesus, und das sollen wir weiter sagen. Aber wie sieht dieses Reich aus und was bedeutet seine Nähe? Zu welchem Handeln treibt uns diese Hoffnung? Wie sollen wir davon weitersagen?

Geht ein Festhalten an der Sühnedeutung des Todes Jesu zwangsläufig mit einem grausamen Gottesbild einher? Mit diesen Anfragen wollen wir die neutestamentlichen Texte lesen und hinhören, welche alternative Deutungen es gibt.

Die Bibel ist das Fundament unseres Glaubens und die Begegnungsfläche mit Gott – aber manchmal ist sie auch stumm und schwierig. Wir wollen unsere Kompetenz beim Lesen der Bibel stärken – im Privaten wie im Gemeindlichen.

Die Aussagen über den Zorn Gottes im Alten Testament bleiben für viele Christen rätselhaft. Wie kann der Gott der Liebe so beschrieben werden? Wird damit nicht auch im Christentum religiöser Gewalt Tür und Tor geöffnet?

Christliches Handeln in heutiger Zeit braucht die Vision eines guten Lebens. Gottes Verheißungen geben jetzt schon Orientierung für unser Wirken in der Gegenwart. Ebenso unverzichtbar ist eine Analyse unserer Zeit: Das Streben nach der Gerechtigkeit Gottes, nach Befreiung und versöhnter Gemeinschaft bezieht sich immer auch auf Krisen und Chancen der jeweiligen Epoche.

Wie verstand Martin Luther das Evangelium und welche Bedeutung hatte das Evangelium für die Reformation? Das Evangelium erschließt sich im Glauben, heißt es. Doch was bedeutet das Evangelium glauben heute?

Die Bibel beginnt mit zwei Schöpfungsberichten, sie endet mit dem Ausblick auf die neue Schöpfung Gottes, auf den neuen Himmel und die neue Erde. Immer wieder wird in den biblischen Texten berichtet, dass Menschen neue Anfänge wagen bzw. Gott Neues ermöglicht. Geschichten von Neuanfängen sind der „rote Faden in der Bibel“. Welche Geschichten von Neuanfängen haben wir einander zu erzählen?

Gottes Liebe kann man nur angesichts des Gerichts verstehen, das Gott in Jesus Christus selbst vollzieht und aus dem er Menschen errettet. Für viele eine schwer zu verstehende Aussage, die sie am liebsten ignorieren würden. Wir werden in dem Forum vom Evangelium her auf Gottes Gericht schauen und Trost und Ermutigung erhalten, seine Gerechtigkeit zu lieben und weiterzugeben.

UNSERE ANTWORT AUF DAS EVANGELIUM

Das Neue Testament ist erfrischend deutlich und zugleich weit und flexibel, was die Bekehrung eines Menschen angeht. Die Konversion im Blick zu behalten, eröffnet mehr Wege und innovative Formen von Verkündigung und Begleitung.

Ohne Aufruf zur Umkehr gibt es keine Mission und keine Evangelisation. Umkehr geschieht, wenn Menschen ihr Leben ganz auf Gott ausrichen, oder wenn Christen sich von Jesus ermutigen lassen, ihre Trampelpfade und alten Denkweisen zu verlassen. Die Teilnehmer sollen ermutigt werden, das biblische Privileg der Umkehr neu für sich zu entdecken und es anderen weiterzusagen.

Was zeichnet christliche Freiheit aus und was gefährdet sie? Wie können wir in Gemeinschaft Freiheit trotz vorhandener Unterschiede leben? Diese Fragen bedenken wir miteinander und im Gespräch mit Paulus, Luther und Einsichten der Hirnforschung.

DIE MITTE DES EVANGELIUMS

Das Evangelium ist die Zusage der Gegenwart und Zuwendung Gottes. Die Gemeinde ist nicht Stellvertreter des abwesenden gekreuzigten Jesus, sondern Wohnung und leibhaftiger Organismus des auferstandenen Christus. Gott wurde in Jesus Mensch, damit wir eine Beziehung zu ihm aufbauen und an dem was er ist teilhaben können. Es geht im Glauben nicht primär um Verhalten und Vermögen, sondern um Sein und Beziehung.

Wie man seinen Glauben zum Ausdruck bringt, das hängt auch von der kulturellen Prägung ab. Wir sind von unserem Glauben überzeugt, müssen aber damit umgehen, dass Menschen aus anderen Kulturen Jesus anders sehen und erleben. Was ist hier flexibel und was ist fest?

DAS EVANGELIUM IM KONTEXT VON WOHLSTAND, ARMUT UND VERFOLGUNG

Den Armen wird das Evangelium gepredigt, sagt Jesus. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Wie können Armut und Gerechtigkeit Thema der Gemeinde werden? Bisher sind sie das zu wenig. Deshalb brauchen wir theologische Grundlagen dafür, wie Gerechtigkeit gelebt werden kann. Wie kann das „Evangelium für die Armen“ auch unsere Perspektive verändern, unseren Lebensstil angesichts der Herausforderungen einer globalisierten Welt? Diese Fragen soll auch mit TheologInnen aus dem globalen Süden diskutiert werden.

DIE KRAFT DES EVANGELIUMS

Welche Bedeutung hat es biblisch und in der Praxis des Gemeindelebens, auf die Stimme des Heiligen Geistes zu hören? Wie kann es gelingen, die Dynamik des Heiligen Geistes zu erkennen und ihr in der Gemeinde und im persönlichen Leben Raum zu geben – ohne in das Extrem der Geistversessenheit oder Geistvergessenheit zu geraten?

Nachrichten wie z.B. aus Nepal hören sich märchenhaft an: Tausende Menschen finden durch Heilung den Glauben an Jesus. Was bei uns eine Ausnahme ist, gehört dort zum Alltag. Wann, warum und unter welchen Bedingungen finden solche Machterweise der Gegenwart des Heiligen Geistes statt? In welchem Zusammenhang stehen Machterweise Gottes mit der Evangelisation?

„Kann ich noch auf Gott vertrauen?“ – „Wird er wirklich in Jesus Mensch?“ – „Bilde ich mir vielleicht alles nur ein?“ – Solche oder ähnliche Zweifel kennt wohl jeder Christ. Wie können wir mit ihnen konstruktiv umgehen? Sie zulassen? Oder doch eher zur Seite schieben? Dieses Forum möchte Mut machen, sich den eigenen Zweifeln zu stellen und Wege aufzeigen, die zu einer neuen Gewissheit im Glauben führen können.

Wie begleiten wir Menschen auf ihrem Weg zum Glauben? – Die Wege sind unterschiedlich, zu entscheidenden Schritten aber helfen offen und kommunikativ gestaltete Evangelisationen. Es gilt neu zu lernen, frei und leicht über unseren Glauben zu reden. Ein Plädoyer für eine oft unterschätzte Veranstaltungsform.

Mission ist der „Herzschlag“ der Kirche (Jüngel)! Doch was tun bei Herzrhythmusstörungen? Welche Überzeugungen und Schritte sind wesentlich, um Jüngerschaft als „Herzensangelegenheit“ in den Fokus gemeindlichen und kirchlichen Handelns zu rücken? Dieses Forum wird inspirieren, beraten und für Erneuerungs- und Gründungsprozesse anleiten.

Ist Gottes Nähe erlebbar? Und wie unterscheide ich dies von meinen eigenen Gefühlen?  In der biblischen Rede von dreieinen Gott lassen sich Kriterien finden, um hier zu einer guten Einschätzung zu gelangen.

Foren zum Thema GEMEINDE

Donnerstag, 17.00 – 18.00 Uhr

Alle Foren sind in max. 45 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Das BVG-Ticket ist im Kongresspreis enthalten.

GEMEINDE IM WANDEL

Seit mehr als 30 Jahren bauen im Christus-Treff in Marburg Christen aus unterschiedlichen Konfessionen gemeinsam Gemeinde und Reich Gottes. Wie kam es dazu, warum funktioniert es und welche Chancen liegen darin? Unterschiedliche Erkenntnisse in Glaubensfragen und doch eine Einheit in Jesus? Ein Seminar mit Erfahrungsberichten aus Marburg.

Wir brauchen Orte, an denen wir aufatmen. Wir brauchen Zeiten, in denen wir hinausgehen, um andere an der Mission Gottes teilhaben zu lassen. Hauskreise bieten beides: in vertrauter Runde Kraft schöpfen und Menschen für diese urchristliche Form von Gemeinschaft zu begeistern.

Wahrnehmen, wo Gott Türen öffnet. Auf die Menschen und ihre Sehnsucht hören. Ihnen so dienen, dass sie etwas vom Reich Gottes schmecken. Die Gemeinschaft stärken und mit ihnen erste Schritte des Glaubens gehen, sie zur Nachfolge einladen. Stück für Stück entsteht Gemeinde, frisch, anders und neu. Fresh X fördert Initiativen, die missionarisch, kontextuell, Leben verändernd und Gemeinde bildend unterwegs sind.

Das Forum stellt neue Wege vor, wie im landeskirchlichen Kontext neue Gemeindeformen entwickelt und in die bestehenden Strukturen integriert werden können. Gemeinde neu zu formen, ist eine fortwährende Aufgabe auf allen kirchlichen Ebenen.

In den letzten Jahrzehnten haben Großstädte soziale, kulturelle und religiöse Veränderungen erlebt. Daraus ergeben sich neue Chancen für ein missionarisches Christsein. Um sie zu erkennen und wahrzunehmen brauchen wir jedoch neue Fragen, neue Sichtweisen und neue Zugänge in die jeweilige Stadt. Am Ende der Suche werden wir eine ermutigende Antwort haben auf die Frage: „Was geht mit Jesus in der (Groß-)Stadt?“

Was sind die Besonderheiten und Chancen großer Gemeinden? Wie kann dort Integration und Jüngerschaft gelingen? Wie kann eine Gemeinde wachsen, ohne den einzelnen aus dem Auge zu verlieren?

Unsere Gesellschaft hat sich stark ausdifferenziert. Menschen leben in sehr unterschiedlichen Lebenswelten. Das Modul stellt die wichtigsten Ergebnisse vor und fragt nach den Konsequenzen für Mission und Gemeindebau.

Wie muss Kirche heute aussehen um Menschen zu erreichen? Was heißt es eine junge Generation mit dem Evangelium bekannt zu machen? Welche Gemeindestrukturen können helfen um nah bei den Menschen zu sein?

‚Kirchenfremde Milieus‘ werden von Menschen gebildet, denen die Kirche, nicht aber das ganz normale Menschsein fremd ist. Wie ‚kirchennahe Christen’ wieder ganz normal werden können, um bei ihren Mitmenschen zu sein, darum geht es mit Mut machenden Praxisbeispielen, kurzen Erläuterungen und im gemeinsamen Gesprächen.

GEMEINDE GRÜNDEN, GEMEINDE ERNEUERN

Wiederaufbau-Konzepte gibt es viele. Doch je mehr Gemeinden ich in diesem Bereich beraten habe, desto skeptischer bin ich. Man kann es nicht „machen“, dass eine Gemeinde wieder wächst. Und doch gibt es Prinzipien, die uns helfen, Gottes Segens-Spuren zu erkennen. Eigentlich war die Schließung der EmK in Bremerhaven nur noch eine Frage der Zeit. Doch dann wuchs sie innerhalb von vier Jahren von 15 auf 70 Besucher. Was ist dort passiert?

Gemeinden in der Landeskirche haben oft eine lange Tradition und vereinigen verschiedene Frömmigkeitsrichtungen. Schon lange verfolgen sie einen Kurs, aber kaum jemand weiß welchen. Das Forum vermittelt, wie ein Kurs identifiziert und eingeschlagen werden kann, um eine Gemeinde in Zeiten des Umbruchs klare Orientierung zu geben. Vision und Partizipation, Hören auf Gott und strategisches Handeln spielen dabei eine besondere Rolle.

„Missionarische Gemeindearbeit“ klingt herausfordernd und mühsam. Und doch beginnt sie mit ganz einfachen Dingen. In diesem Forum wollen wir aus landes- und freikirchlicher Sicht bzw. aus städtischem und ländlichem Blickwinkel erzählen von Haltungen und praktischen Schritten, die dazu führen, dass eine Gemeinde neue missionarische Ausstrahlung gewinnt.

Perspektiven-Entwicklung für erschöpfte Gemeinden. Ausgangspunkt sind Erfahrungen mit einem „Sabbatjahr“ in einer Gemeinde. Durch Praxis-Beispiele wird zum Perspektiven-Wechsel, zum Quer denken und Weiterdenken inspiriert. Entscheidend ist, was ich weglasse. Vielleicht geht es nicht darum, mehr zu machen, sondern es einfach anders zu machen. Aber nichts ist so schwierig wie das Einfache!

„Small is beautiful“: Warum müssen es immer Viele sein? Im Kern lebt Kirche von kleinen Gruppen, wie wir sie in den Dörfern meist finden. Darin nicht eine Bedrohung (frommes Konventikel) oder gar das Ende der Kirche zu sehen (der letzte Rest), sondern eine missionarische Chance, dazu lädt das Forum ein. Wir bieten theoretische Hintergründe, praktische Impulse und wollen mit Ihnen ins Gespräch über alltägliche Erfahrungen kommen!

Die Flüchtlingswelle, die in den letzten Jahren über Europa kommt, ist eine Bewegung von Gott aus initiiert. Sie ist ein wesentlicher Teil der Mission Gottes, das Evangelium an Menschen aus allen Völkern, Nationen und Sprachen zu bringen „bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist, und ganz Israel gerettet wird“ (Römer 11:25-26). Die Gemeinde, die sich dieser Chance vor ihrer Haustür öffnet, erlebt ein riesiges Abenteuer. Stephen Beck erzählt wie, und was man von einer Gemeindegründungsbewegung in Frankfurt-RheinMain lernen kann, die sich auf diese Mission Gottes eingelassen hat.

Eine Erfahrung aus England zeigt, wachsende Gemeinden teilen gemeinsame Merkmale, Einstellungen und Sehnsüchte: Sie wollen Christus ähnlicher werden. Vitalität ist das erste, Wachstum nur das zweite. Die Merkmale helfen zum ehrlichen Blick auf die eigene Gemeinde, würdigen deren Stärken und profilieren ihre Ausstrahlungskraft. Das Seminar bietet Einführung, Umsetzungshilfen und Material.

GEMEINDE LEBEN, GOTTESDIENSTE FEIERN

Das Forum stellt anhand vieler praktischer Beispiele vor, wie Gemeinden ihr Gemeindeleben generationenverbindend gestalten können.

Was war zuerst: Henne oder Ei? Beide Wege führen zum Ziel: motivierte Mitarbeiter in einer aktiven Gemeinde! Wir stellen beide Wege mit ihren Chancen und Herausforderungen vor und zeigen die Besonderheiten auf. Dabei geht es um die Umsetzbarkeit, um langfristiges Denken und Verbindung von Gemeindestruktur und Förderung der einzelnen Mitarbeiter.

Die Bibel ist eine Kraftquelle für unsere Gemeinden. Über den Gottesdienst hinaus brauchen wir den regelmäßigen Zugang zu dieser Quelle, damit wir uns nicht in Aktionismus verzetteln, damit wir orientiert sind und gut Auskunft geben können, warum wir uns glauben und uns engagieren. In diesem Forum geht es darum, wie dieser Kontakt mit der biblischen Botschaft gestaltet werden kann – oftmals mit ganz einfachen Mitteln.

Für jedes Milieu ein eigener Gottesdienst? Das muss nicht sein. Das Konzept der „Wirkfelder des Gottesdienstes“ regt an, Gottesdienste so zu gestalten, das Menschen milieuübergreifend gern wiederkommen.

Die eigene Website ist für die meisten Gemeinden eine Selbstverständlichkeit! Doch Internet entwickelt sich kontinuierlich weiter und so zu fragen, welche Form die Kirche in den zahlreichen und vielfältigen digitalen Räumen einnehmen kann. Dürfen die neusten technischen Möglichkeiten die Richtung vorgeben oder muss aus theologischer Sicht eine Antwort gefunden werden?

Die fortschreitende Ausdifferenzierung der ästhetischen Milieus in unserer Gesellschaft lässt es längst nicht mehr zu, sämtliche Kirchenmitglieder oder gar alle Mitglieder der Gesellschaft auf einige wenige Formen der Spiritualität festzulegen. Eine Pluralisierung von Formen ist nötig. Ob Menschen heute zur christlichen Gemeinde Zugang finden, entscheidet sich auch daran, ob ihre Emotionalität und Sinnlichkeit im gelebten Glauben vorkommt.

Was geschieht, wenn missionale Gemeindearbeit von Gebet bewegt, geprägt und getragen wird? Wie können Gemeinden neue Wege des Gebets entdecken? Wie wirken dabei Anbetung und Fürbitte, Kontemplation und Aktion, persönliche und weltweite Perspektiven zusammen? Erfahrungsberichte und Impulse aus aus dem Arbeitskreis Gebet der Deutschen Evangelischen Allianz und dem Runden Tisch Gebet der Lausanner Bewegung.

Musik hilft uns, Gott zu loben. Musik verkündet das Evangelium und verbindet Menschen. Doch wie können wir heute Menschen durch die Musik in unsere Gemeinden und zum Glauben gewinnen? Welche Möglichkeiten haben wir, Generationen zu verbinden statt sie zu trennen bei der Frage nach Musik und deren Stil? Welche alten und neuen Formen können dabei helfen?

Was geschehen kann, wenn sich eine Gemeinde öffnet für Menschen aus Obdachlosigkeit und für Flüchtlinge. Was geschehen kann, wenn Problem-Menschen nicht als Problemfälle, sondern als Gemeindeglieder und Mitarbeitende verstanden werden.

In Markus 11,17 sagt Jesus “mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker”. Wie kann eine internationale Gemeinde funktionieren? Mit Menschen aus anderen Nationen und Kulturen umzugehen erfordert Geduld und Flexibilität. In Gottes Liebe, die durch den Heiligen Geist in unser Herz ausgegossen ist (Römer 5.5), und indem wir in Gnade wachsen (2. Petrus 3.18) können wir Unterschiede annehmen und Vielfalt leben.

Die Andreasgemeinde Niederhöchstadt feiert seit über 20 Jahren ihren „GoSpecial“, der ein zeitgemäßer und lebensnaher Gottesdienst für kirchendistanzierte und suchende Menschen ist. Nach wie vor strömen monatlich rund 500 Besucher zu diesem etwas anderen Gottesdienst und rund 30 Prozent der Besucher sind Kirchenferne. Karsten Böhm, Leiter von GoSpecial, erklärt, woran das liegt, und gibt damit auch Impulse für die eigene Gemeindearbeit.

Wie kann es gelingen, Gemeinde und Kirche für die nächste Generation zu sein? – Viele träumen davon, dass die junge Generation geistliche Erfahrungen in unseren Gemeinden machen kann. Bleibt das alles nur ein Traum? Durch einen neuen Denkansatz und Paradigmenwechsel wird nicht nur die Gemeindearbeit gestärkt, sondern Eltern und Gemeinden begeistern gemeinsam die nächste Generation für Gott.

Jede Gemeinde möchte Jugendliche erreichen. Aber wer ist wirklich bereit, sein „kirchliches Wohnzimmer“ (Haltungen, Strukturen, Finanzen, …) von jungen Menschen verändern zu lassen? Anhand von Praxisbeispielen sprechen wir mit Jugendlichen über Bausteine, die Gemeinde für sie attraktiv und relevant machen, und geben Raum für Fragen.

GEMEINDE LEITEN UND GESTALTEN

Die wichtigste Ressource unserer Gemeinden sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele finden sich schneller als ihnen lieb ist als Ehrenamtliche in leitenden Positionen wieder. Das Forum stellt Mentoring als Modell für die Mitarbeiterförderung in Gemeinden und Werken vor. Anregungen finden sich schon im Vorfeld unter www.c-mentoring.net

Die kulturelle Vielfalt in Ihrer Nachbarschaft nimmt zu. Ihre Gemeinde steht vor der Frage, wie sie Fremde einladen und integrieren kann. In diesem Forum hören wir auf biblische Texte und auf die Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichten. Wir wollen entdecken, wie sich Gemeinde öffnen kann, und welche Chancen und Herausforderungen das interkulturelle Miteinander in der Gemeinde bietet.

In Zeiten wie diesen Gemeinde kompetent, zuversichtlich und zugleich geistlich zu leiten – in einem Stil, der zu einem persönlich und zur Gemeinde passt, stellt eine große Herausforderung dar. Das wird nur gelingen, wenn wir offen sind für Gottes Geist und das Leitungshandwerk gut beherrschen. Einen wichtigen und innovativen Beitrag dazu leistet die Theorie Geistlicher Leitung von Peter Böhlemann und Michael Herbst, die in diesem Workshop vorgestellt wird.

Weitere Infos zu diesem Programmpunkt folgen in Kürze an dieser Stelle …

Wie lassen sich Konflikte zusammenbringen mit der biblischen Weisung: „Soweit es an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden“ ? Konflikte bergen nicht nur eine Gefahr, sondern bieten sogleich die Chance der Entwicklung. Der Workshop bietet die Möglichkeit, Konflikte differenziert wahrzunehmen und eine hilfreiche Haltung zur Bearbeitung der Konflikte einzunehmen.

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